Moment mal.

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In diesen Tagen bombardieren uns Medien, Freunde, Arbeitskollegen und Co. mit der Frage „Und, was nimmst du dir für das Neue Jahr vor?“ Gern gepaart mit Aussagen à la „Ich bin froh, dass dieses Jahr vorbei ist.“ oder „Dieses Jahr gab es wirklich nichts Positives außer xyz.“ ich bin ein großer Fan von Listen, Plänen, Ideen, Träumen, Vorhaben und den Wünschen, das eigene Leben zu ändern, wenn man mit den aktuellen Umständen nicht (mehr) zufrieden ist.

Aber ich habe mir abgewöhnt, diese Wünsche am 31.12. zu formulieren. Ich habe mir abgewöhnt, zu hoffen, dass eine neue Jahreszahl irgendetwas an meinem Leben ändern könnte. Stattdessen versuche ich jeden Tag aufs Neue so zu leben, wie ich es mir wünsche. Ich versuche jeden Tag daran zu arbeiten, ein Leben zu führen, das mich glücklich macht. Ja, zu arbeiten. Das bedeutet für mich, den Moment zu schätzen, für die vielen kleinen und großen Aspekte in meinem Leben glücklich und dankbar zu sein, die dies wert sind. Ich versuche, die negativen Sachen zwar zu sehen, aber nicht zu wichtig zu nehmen. Ich versuche sie durch reflektieren und lernen positiv zu nutzen.

Das gelingt mir nicht immer. Oft stoße ich an meine Grenzen. Aber doch bin ich immer dankbar für das, was ich habe. Für jeden Moment, den ich leben und lieben darf. Und am Ende eines Jahres kann ich zurück blicken und lächeln, denn ich sehe die vielen Augenblicke, die Menschen und auch die Dinge, die Aktivitäten, die dieses Jahr zu etwas Wunderbarem und Besonderem gemacht haben. Und ich kann mich deshalb auf das Neue Jahr freuen. Denn ich weiß, egal was an Schlechtem passieren wird, es wird viele Momente geben, für die ich dankbar sein kann.

Das Leben ist vergänglich. Ich möchte es leben und lieben! Immer wieder innehalten. Immer wieder dankbar sein, für all das, was richtig, gut und wundervoll ist.

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